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10. März 2010
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Das Wort Apotheke kommt aus dem lateinischen „apotheca“. So bezeichneten
viele Klöster im 9.Jahrhundert Aufbewahrungsräume für Heilmittel, die sie
aus eigenen Heilkräuterbeständen hergestellt hatten. Der eigentliche
Apothekerberuf wurde 1241 n. Chr. ins Leben gerufen. Da erließ der
Stauferkaiser Friedrich II eine Medizinalordnung. Diese trennte die bei
dahin vereinten Berufe von Arzt und Apotheker. Die Medizinalordnung, obwohl
eigentlich nur für Sizilien gedacht wurde schnell zum Vorbild für ganz
Europa. Kernpunkt der Verordnung war das Verbot für Ärzte geschäftliche
Verbindungen mit Apothekern zu pflegen. Mögliche Konkurrenzsituationen
sollten so vermieden werden. Relativ lange Zeit regelten die Städte das
Apothekenwesen. In Norddeutschland waren Apotheker in der Regel städtische
Angestellte und Apotheken städtische Betriebe, oft Ratsapotheken genannt. In
Süddeutschland waren es überwiegend privat betriebene Apotheken. Apotheken
des 13 Jahrhunderts darf man sich allerdings nicht so vorstellen wie heute.
Damals wurden gleichzeitig mit Heilkräutern noch Gewürze und Drogen
verkauft. Die Herstellung der Heilmittel übernahmen aber oft noch fliegende
Händler. Im Laufe des 14.Jahrhundert wandelt sich dies jedoch. Die Apotheken
bekamen oft eine Werkstatt, offizin genannt, in der die Apotheker die
Heilmittel selber herstellten. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte wurde das
Apothekenwesen immer mehr ausgebaut, Apotheker besuchten medizinische
Vorlesungen und die Labore der Apotheke wurden auch Stellen der Forschung.
Im 19. Jahrhundert wird in Deutschland die Universitätsausbildung für
Apotheker verpflichtend.(1898 werden auch Frauen für das Studium zugelassen)
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